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Dem Wahren, Schönen, Guten - im 74. Lebensjahr ..
Es ist Januar, der Wind geht über das Land und es ist kalt- die Nacht wird Schnee bringen.
Ich lese den Roman "Ins dunkle Herz Afrikas" von Stefanie Gercke - und fühle mich auf diesen Kontinent versetzt.
In den Köpfen ist immer schon und immer noch der Unterschied zwischen Schwarz und Weiß vorhanden und wohl noch keiner hat
erklären können, wo denn nun dieser Unterschied liegt. Sollte ich mich an dieses Thema wagen, käme mir in den Sinn:
Weniger die Hautfarbe, die Mutter Natur in voller Absicht und Weisheit gab, als vielmehr in der Mentalität sind die
Unterschiede zu sehen. Wir haben heute so viele Volksgruppen dazu bekommen und so kann man schon ein wenig verstehen,
was unterscheidet. Das Verbindende ist -leider- sehr schwach ausgeprägt. Zwischen Asiaten, Mitteleuropäern, Afghanen und
Wüstensöhnen aus zig Nationen und Nordlichtern werden wohl immer deutliche Trennlinien bleiben, selbst wenn sich
Kontakte und sogar Freundschaften ergeben. Aus meiner persönlichen Sicht sind die Trennlinien zwischen mir und
Leuten aus Afrika weniger zu spüren, als zu den wandernden Volksgruppen und Asiaten. Diese Betrachtungen sind freilich
subjektiv und nicht weiter von Belang. Man darf ungestüme junge Männer oder Patriarchen nicht zu hoch stilisieren,
denn auch die werden sich irgendwann mal einfügen, weil bei uns eben alles anders ist. Wenn sich aber Großfamilien wider
jegliche Ordnung, die bei uns ist, stellen wollen, hört der Spaß auf.
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