plaetzchenwolf - Serie A


Seite A70

Sind sie nicht ein herrliches Kulturgut, diese alten Viehtränken?























































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Zur Fortsetzung dieser Serie A - der 71. Teil -





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Homepage



Am 17.8.24 sind 6.039 Dateien in 13 Ordnern, die 3,22GB Umfang haben.
1.111 html Seiten mit 4.500 Bildern reichen ja wohl- oder?
Langsam, aber sicher nähert sich das Gefühl, daß mein Webauftritt fertig geworden ist.
Es folgen noch die Seiten A96/97/98, die Empfehlungen -Bücher, Filme, Lebensmittel- durch das Jahr 2025 hindurch aufnehmen sollen.

Somit werden nur noch gelegentliche Kartuschen entstehen, wenn mir eine neue Koch-Idee kam.

Wie sagte schon Johann Wolfgang von Goethe so schön?
„ So eine Arbeit ist eigentlich nie fertig,
man muss sie für fertig erklären, wenn man nach Zeit und Umständen das Mögliche getan hat"

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Die letzte Kartusche nach Abschluss der Homepage

Ich lese nur die Überschrift "Ego-Urlauber machen alles kaputt", eine Klage aus Österreich- gemeint sind "Camper" die mit autarken Wohnmobilien irgendwo in der freien Natur ihren Platz suchen. Gut, heute sind Camper etwas ganz anderes als vor 30-40 Jahren, heute kommen sie mit Wohn-Bussen, gerne mehrachsig und selbst einparkend,nivellierend etc. daher. Teuer wie Wohnhäuser und mit alles Komfort ausgestattet.

Wiesen, so denken die, sind Allgemeingut, aber so ist das nicht. Wiesen sind Eigentum und werden auch versteuert und diese müssen gepflegt sein - - entweder man erntet Heu, damit das Vieh im Stall über den Winter gebracht werden kann oder verkauft es. Wenn aber nun irgendwelche Plastik-Abfälle oder Fäkalien dort hinterlassen werden, ist das ein Schaden. Warum soll der Landwirt diesen Schaden tragen?


Nun, was soll ich sagen? Die Leut' werden immer gebildeter und haben hohe Ausbildungsstände und trotzdem sind sie stratzdumm: Eine Frau warf den Hundeball ins recht frische Feld., die Halme standen dicht und waren deutlich als Anbau zu erkennen. Fast kniehoches Getreide. Hin- und her flog der Ball, da kamen wir um die Ecke und ich sprach die Halterin an: "Hallo! Ihr Hund spielt im Getreidefeld fangen- die Halme werden geknickt, das ist nicht gut" Sie schaute verständlichlos, als ich weiter sprach: "Daraus wird Getreide, das wird gemahlen und gibt unser tägliches Brot" - meine Frau stupste mich an- hee, das weiß die doch auch! Nee, sie wußte es nicht.. (Das ist die Generation "Hundedame" und "Katzenherr" und "Kanarien-Bübchen", "Kätzin" etc. und so weiter- die diesen Unfug sogar im Web durchgedrückt haben - Verniedlichungen allerorten.)










*** Nachgetragenes ***

2025 ist die Corona-Zeit definitiv vorbei und die Waren im Internet sind sprunghaft teurer geworden- wie das zusammenhängt, kann ich -selbst als gelernter Kaufmann der alten Sorte- nicht erahnen. Vermutlich nehmen die Portale einen zu hohen Anteil. Also kaufen wir lieber wieder im Laden- bevorzugt im nahen Kauf oder in einem der Diskount-Läden. Nur so wird der Ball flach, d.h. die Inflation niedrig gehalten.

"Jeder 5. Todesfall in Hessen wegen Krebs". Tja, die Menschen werden immer älter und die Haut und die Zellen wehren sich irgendwann mal nicht mehr gegen Mutationen. Ob die von innen oder außen kommen, ist dabei wohl egal. Heute sind 100jährige nicht mehr so selten, über 85 werden wohl gut 64% der Frauen und 35% der Männer. Wenn da nicht die Demenz und Probleme des Bewegungs-Apparates wären, könnte man froh sein. Manchmal jedoch - und das empfinden wir hier im Hause so- ist es besser mit paarundsiebzig Jahren auf einen Schlag "weg" zu sein, als noch 10 Jahre im Pflegebett zur Last zu fallen!

Nun ist es so mit den Statistiken, daß viele Dinge in einen Topf geworfen werden und die Sterblichkeit auch Säuglinge beinhalten. Eine klare Aussage zu treffen, würde deutlich mehr Mühe kosten. (Meistens wegen der unterschiedlichen Interessenslagen der Schlagzeilen-Sucher NICHT gemacht)







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*** Nachgetragene Gedanken ***

Eine Begebenheit der 70iger Jahre in Frankfurt/Main
-ich flitze um halb Neun aus dem Wohnheim zum Kiosk und will zum Frühstück Brötchen holen-
am Tresen stehen Männer mit Flaschenbier und starren mich an:
"Wie? Frühstücksbrötchen? Es ist 9 Uhr am Abend.."
Die werden gedacht haben, ich sei noch besoffener als sie- aber es war eben nur die Schichtarbeit,
Frühdienst, Spätdienst, Tagesdienst, Frühdienst-Nachtdienst -immer im Wechsel, was kaputt macht..
..man findet nicht mehr zu sich selbst, kann die Ruhezeit nicht ausschöpfen, weil der Tag/Nacht/Rhythmus
massiv gestört ist. Die Vorgesetzten waren freilich im Tagdienst und hatten am Wochenende frei,
meine Schichten liefen rollierend weiter, auch über das Wochenende und über die Feiertage.
Dafür waren 1,5 Tage am Stück- irgendwann in der Woche- frei.
Mit dem halben freien Tag war nichts anzufangen, weil um 13 Uhr der Spätdienst begann- bis 21.00 Uhr.
Man kann sich ausmalen wie das wirkt: Die Läden waren damals geschlossen, an der Bahn stand man alleine herum.
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Früher, noch in den 1960iger Jahren, haben die einfachen Menschen nicht so viel von der Politik oder
dem erweiterten Tagesgeschehen mitbekommen. Geschweige denn von der Weltpolitik!
Heute bekommt jeder jeden Mist haarklein in Auge und Ohr gedrückt und wird.. unter Umständen depressiv davon.
Nun frage ich mich, was wir "Normalos", die weder Parteipolitik noch mit diplomatischen Dingen vertraut sind,
an der Lage ändern könnten? Ich denke: Nichts. Ob wir Parteimitglied, ob wir Nachrichten regelmäßig verfolgen oder Debatten-
wir sind wie die Krebse am Strand, wenn Sturmflut oder Ebbe kommt.
Diplomatie hätten wir, so sagt man- aber kein Mitsprache-Recht.
Unser Landrat sagte einmal: "Mitreden heißt nicht mit entscheiden!"
Nun frage ich mich- wozu also das Interesse an den Nachrichten?
Wir werden - nimmt man das wörtlich - nur "benachrichtigt", von Dingen die passiert sind oder gerade passieren.
Wie wir gerade (2025) sehen, ist jeder Größenwahnsinnige im Recht und "legitim" an der Macht.
Steinreiche und Gottgleiche bewundern sich gegenseitig und wollen die "großartigste Nation der Welt"
reklamieren, aber nur um selbst noch wunderbarer zu werden oder zu erscheinen.
Gerade in diesem Jahr ist mir, als wäre die "Demokratie" ein Auslaufmodell.
Mächte schließen in den Parlamenten Machtkonglomerate, der Wähler ist zum Stimmvieh geworden,
das seine Stimme ab-gegeben hat und dann "vertreten" wird- oft genug eher zertreten.
Es bleibt wie es schon im Kaiserreich war:
Große sind groß und Kleine sind klein und bleiben das auch, sie werden fremdbestimmt.
(Wer "beschäftigt" ist, ist klein, was mit dem Einkommen nicht unbedingt etwas zu tun haben muß)

..auch das ist die Auswirkung von Politik,- nihil nisi Ruinas exspektabimus..

Wie aber geht es weiter? Ich würde meinen, daß man sich nicht mehr um den Kram kümmern sollte,
weil das sowieso nicht den geringsten Unterschied macht.
In diesem Jahr werde ich 74 Jahre alt und bin in obigen Betrachtungen an diesem Punkt angekommen.
Traurig, aber wahr.









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In den letzten Folgen dieser Kartusche war die Rede von Gymnastik,
die man im Alter betreiben sollte, um gesund zu bleiben.
Arme kreisen, steil nach oben greifen, Liegestützen, Kniebeugen,
auf einem Bein stehen, mit den Füßen wippen, ein Bein anwinkeln - das andere nach hinten strecken,
Auf der Unterlage: Beide Beine anwinkeln- etwas auseinander- dann anwinkeln und den Fuß
eines Beines über das Knie des anderen Beines legen und mit dem Arm das umschlagene Knie durchdrücken,
und ein paar Sekunden halten- dann kommt diese Konstruktion umgekehrt dran: Angewinkelte Beine,
den anderen Fuß auf das andere Knie, Arm ausstrecken und drücken- halten.
Kontraktion der Armmuskeln (im Stehen) so fest es geht- angewinkelt.
Kontraktion der Bauchmuskeln- und loslassen- so oft es geht.
Arme kreisen, Arme schwingen- nach allen Seiten, nach oben hoch auf Greifbewegungen machen.
Diese Übungen dauern nicht lange, so ca 5-10 Minuten.
JEDEN Tag, am Morgen und am Abend, wie ein Gebet!

Ein 5km Spaziergang ist zur Unterstützung nützlich, aber mit guten "Outdoor"-Schuhen.



Diese Wander-Sport-Halbschuhe muß man eben einen Tag im Haus tragen, wenn diese noch ganz neu sind.
(zuschnüren nicht nötig)
so gewöhnt sich der Fuß an den Schuh und dieser wird durch die Feuchtigkeit weicher.

Bewegung ist die beste Therapie, wozu auch Schwimmen gehört- das macht meine Frau,
mir kam das allerdings noch nie nahe.

Mäßiges Essen und Verzicht (weitestgehend) auf Süßigkeiten sind gute flankierende Maßnahmen,
daß das Körpergewicht nicht ausufert.
Treppen gehen (langsam) ist allemal so gut wie ein Step-Training!

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Gerade hat unser Sohn etliche Begebenheiten aus der regionalen Nachrichtenwelt erzählt-
ich bin der Meinung, daß man den Kram besser nicht erfährt und nichts darüber weiß-
nur so kann man in Ruhe und Ausgeglichenheit leben.
Die Zeiten sind- trotz der Akademikerschwemme- total verrückt geworden.
Die Zunft, gehe ich nach der Fiktion der Serie Carite' - in der 3. Staffel -
besteht aus farbigen Gleichgeschlechtlichen - zumindest nach deren Phantasie.
Sicherlich hat man die Tendenzen einfach nur "hochgerechnet".
Mehr "Buntheiten" bringen mehr Durcheinander und Unfrieden.
Um bei dieser Fiktion im Jahr 2049 zu sein:
Zum Glück sind wir bis dahin nicht mehr da!
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